Die richtige Praxis gegen die Zahnarztangst: So können wir Angstpatienten helfen

Jeder kennt das ungute Gefühl, das ein bevorstehender Zahnarzttermin hervorruft. Und Sie sind damit nicht allein. Laut Statistiken plagt sich fast jeder zweite Deutsche mit einer „Angst vor dem Zahnarzt“. Doch bei manchen Menschen wird diese Angst übermächtig und hat weitrechende Folgen – psychologisch, gesundheitlich und finanziell. Wir beleuchten die Ursachen und Symptome der Dentophobie und erklären, warum Sie auf Vertrauen und die zahnärztliche Erfahrung setzen sollten, um diese Angst zu besiegen. Auch stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, wie wir Sie trotz Zahnarztangst gezielt und ohne Panik behandeln können.

Vom Unwohlsein bis zur Phobie: Woher kommt die Angst vor Zahnärzten?

Gibt es Menschen, die vollkommen ohne Vorbehalte zum Zahnarzt gehen? Falls ja, sind sie selten. Denn selbst, wer regelmäßig zur Kontrolluntersuchung geht und alle Prophylaxe-Empfehlungen umsetzt, hat oft ein mulmiges Gefühl im Bauch, wenn der Zahnarzttermin näher rückt. In den meisten von uns wohnt eine diffuse Angst vor Schmerzen und einer unangenehmen Behandlung – obwohl wir rational wissen, dass wir uns keine Sorgen machen müssen. Für dieses kollektive Phänomen gibt es vier Hauptgründe:

  1. Kindliche Erfahrung und gesellschaftliches Gedächtnis
  2. Der Mundraum bzw. die Zähne sind hoch sensibel
  3. Unsere Zähne sind ein wichtiges evolutionäres Werkzeug
  4. Erfahrung und Einfühlungsvermögen von Zahnärzten sind unterschiedlich

Erstens ist diese Befürchtung gesellschaftlich antrainiert und das Ergebnis kindlicher Erfahrungen. Noch vor dreißig Jahren arbeiteten Zahnärzte mit brachialen Gerätschaften und mitunter noch brachialeren Methoden. Kinder erhielten in den meisten Fällen keine lokale Betäubung bei den Behandlungen. Die Assoziation Zahnarzt = Schmerzen hat sich also in allen heute erwachsenen Generationen festgesetzt und nimmt erst langsam ab. Dabei bleibt es auch nicht aus, dass Eltern die Assoziation an ihre Kinder weitergeben – auch wenn sich die Zeiten und die Methoden schon lange geändert haben.

Zweitens muss man kein Mediziner sein, um zu wissen, wie sensibel unsere gesamte Mundregion und insbesondere die Zähne sind. Praktisch jeder kennt die ganz spezielle Art von Schmerzen, die Erkrankungen am Zahnapparat verursachen können – ganz gleich, wie harmlos oder vorübergehend sie sind.

Drittens ist die Angst vor Zahnärzten auch ein psychologisch-evolutionärer Reflex. Unsere Zähne sind ein wichtiges Element unseres Lebens: Sie sorgen dafür, dass wir alles essen können, was uns schmeckt. Sie markieren wichtige Entwicklungsschritte – etwa, wenn uns der erste Milchzahn ausfällt und den Weg ins Großwerden einläutet. Sie definieren unser Lächeln und damit auch, wie wir von anderen wahrgenommen werden. Wir wollen sie also gegen äußere Bedrohungen schützen. Und der Zahnmediziner wird als Bedrohung wahrgenommen – auch wenn er nur helfen will. Natürlich darf auch nicht unter den Tisch fallen, dass nicht jeder Zahnarzt gleich einfühlsam im Umgang mit Instrumenten und Patienten ist. Die Fürsorge für das Wohlergehen des Patienten abseits der Behandlung ist ein Erfahrungsprozess, der großes Engagement verlangt. All diese Faktoren spielen in unterschiedlicher Weise in die Angst vorm Zahnarzt hinein. Die Frage ist nur, wie wir auf diese Angst reagieren. Manche Patienten machen sich im Vorfeld des Termins zwar Gedanken und Sorgen, überwinden sie jedoch und wissen um die Notwendigkeit der Untersuchung. Die Angst ist meist nur ein vorübergehender Reflex, weil sie wissen, dass ein guter Zahnarzt sanft und mit viel Geschick ans Werk geht. Schmerzen bei den Behandlungen sind dank lokaler Anästhesie und feinen Instrumenten ebenfalls kein Thema mehr.

Bei einer kleinen Personengruppe jedoch sind die Angst-Faktoren so stark ausgeprägt, dass die Panik vor der Zahnbehandlung übermächtig wird. Schon beim Gedanken an den Zahnarztstuhl reagieren sie heftig und bekommen Schweißausbrüche, Herzrasen, Fluchtgedanken und Panikattacken. Dieser ausgeprägte psychologische Effekt mit vielen körperlichen Auswirkungen kann selbst dann nicht überwunden werden, wenn die Zähne Schmerzen verursachen, das Zahnfleisch offensichtlich wund ist oder gar eine „dicke Backe“ auf eine fortgeschrittene Wurzelerkrankung hindeutet.

So gehen diese Patienten oft über Jahre oder gar Jahrzehnte nicht zum Zahnarzt in die Praxis – schon aus Scham vor der eigenen Angst. Sie nehmen lieber die Zerstörung des Zahnapparats und chronische Erkrankungen in Kauf. Sie können einfach nicht anders. Diese tiefsitzende Störung ist als Zahnarztangst inzwischen eine anerkannte psychologische Erkrankung und wird auch Dentophobie, Dentalphobie oder Odontophobie genannt. Mit dieser Einordnung ist ein wichtiger Schritt erfolgt, der Angstpatienten hilft, sich von der Störung zu befreien. Dies funktioniert indes nicht von heute auf morgen und braucht die Mithilfe von Experten.

Was ist ein Angstpatient und wie äußert sich die Dentophobie?

Wie bei anderen Phobien gibt es auch bei der Zahnarztangst sogenannte Trigger, die den panischen Zustand auslösen können. Hat sich etwa ein phobischer Patient aufgrund eines hohen Leidensdruck doch zum Betreten der Zahnarztpraxis durchgerungen, können Gerüche, Geräusche oder der Anblick der Instrumente eine panische Attacke auslösen und eine Behandlung mitunter unmöglich machen. Aber auch abseits der Praxis kann schon der Gedanke an einen notwendigen Zahnarzttermin diese Panik hervorrufen. Hier sind Bilder und Erinnerungen an frühere Erfahrungen der Auslöser.

Viele Angstpatienten stecken in einer Spirale, der sie nicht entkommen können. Ihr Verstand sagt ihnen, dass der Zahnarztbesuch notwendig ist, insbesondere, wenn Schmerzen auftreten. Doch diese Schmerzen wiederum können selbst auch Paniksymptome auslösen. Der gesamte Organismus schaltet auf Flucht und Selbstschutz. Hinzu kommt das gesellschaftliche Stigma, das vielen psychologischen Ängsten immer noch anhaftet. Wer sich als Angstpatient zu erkennen gibt, fürchtet schiefe Blicke, Unverständnis oder einen Satz wie „Stell dich nicht so an“. Diese gesellschaftliche Ablehnung fürchten Angstpatienten auch vom Zahnarzt selbst und werden so zusätzlich daran gehindert, sich in Behandlung zu begeben. Tatsache ist dabei, dass Zahnarztpraxen, die den Umgang mit Angstpatienten beherrschen, nicht immer leicht zu finden sind.

Auch auf finanzieller Ebene wird die Dentophobie häufig verstärkt. Je stärker die Zähne in Mitleidenschaft gezogen sind, desto teurer und umfangreicher werden die Behandlungen. Und damit steigen auch die Kosten, die die Patienten selbst zahlen müssen. Angstpatienten benötigen zudem überdurchschnittlich mehr Zahnersatz als andere. Zahnarztkosten werden jedoch im Regelfall nur zu bestimmten Standardsätzen von den Krankenkassen übernommen. Damit ist die Überwindung, als Angstpatient den wichtigen Schritt zum Zahnarzt zu gehen, auch auf finanzieller Seite groß. Schließlich wissen die Menschen ganz genau, was in ihrem Mund passiert – und was Gegenmaßnahmen kosten können.

Der neue Status als psychologische Störung: ein Lichtblick für Angstpatienten

Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Zahnarztpanik ist die Gleichstellung dieser Phobie mit anderen psychologischen Erkrankungen. Und dieser Schritt wurde vor wenigen Jahren vollzogen. Damit erhalten Angstpatienten endlich eine Anerkennung, die sie vom Vorwurf der „Spinnerei“ befreit. Gleichzeitig wird die Zahnarztangst auch von den Krankenkassen nun als gewichtiges Problem verstanden. Angstpatienten müssen sich deshalb um die höheren Behandlungskosten weniger Sorgen machen. Diese werden nämlich in größerem Umfang von den Krankenkassen getragen. Allerdings gibt es dafür ein paar Voraussetzungen.

Erstens muss die Diagnose Angstpatient von einem Psychologen gestellt werden. Zweitens hat der Patient die Pflicht, bei der Krankenkasse einen Härtefallantrag zu stellen und seinen Status als Angstpatient anzuführen. Drittens genehmigen die Krankenkassen meist das Doppelte vom Festzuschuss, was immer noch einen gewissen Eigenanteil nach sich zieht. Allerdings werden auch Kosten übernommen, die für normale Patienten nicht gezahlt würden. Das gilt zum Beispiel für die Vollnarkose.

Zahnbehandlungen ohne Angst: Vollnarkose und Sedierung

Im Normalfall werden Kontrolluntersuchungen oder kleinere Arbeiten wie die Zahnprophylaxe ohne Betäubung vorgenommen. Sobald es tiefer an die Substanz geht, ist eine lokale Betäubung die Regel. Damit werden die unmittelbar um den Zahn oder den Bereich liegenden Nerven vorübergehend abgeschaltet, sodass der Patient von der Behandlung absolut nichts spürt. Angstpatienten konzentrieren ihre Angst jedoch nicht nur auf die Schmerzen, sondern auch auf die Gerüche, Geräusche, die Untätigkeit auf dem Zahnarztstuhl und den Anblick der Instrumente. Deshalb ist es hier oft ein gangbarer Weg, eine Vollnarkose durchzuführen:

  • Es wird sichergestellt, dass der Patient keinen Triggern ausgesetzt ist
  • Er zeigt keine Paniksymptome, die zu einer Unterbrechung oder zum Abbrechen der Behandlungen führen könnten
  • Das Schmerzempfinden wird genauso ausgeschaltet wie alle Sinneswahrnehmungen
  • Nach dem Aufwachen kann sich der Patient nicht an die Behandlung erinnern und hat somit auch keine negativen Bilder im Kopf, die die Angst wieder aufflammen lassen könnten
  • Die Zeit der Behandlung wird einfach verschlafen und muss deshalb nicht bewusst „durchgestanden“ werden.

Eine Narkose ist also eine perfekte Vermeidungsstrategie, um die dringend notwendigen Zahnarbeiten endlich durchzuführen und die Mundgesundheit wieder herzustellen. Dennoch ist eine Vollnarkose natürlich aufwendiger als eine simple lokale Betäubung:

  • Ein ausgebildeter Anästhesist muss den Patienten vor, während und nach der Behandlung betreuen
  • Der Patient muss mögliche Erkrankungen, Allergien, seinen Lebenswandel etc. kennen und dem Anästhesisten mitteilen, damit dieser die Betäubung in der Praxis darauf abstimmen kann
  • Spezielle Beatmungsapparate sind während der Narkose unerlässlich
  • Patienten benötigen eine längere Aufwachzeit nach der Behandlung
  • Ein Restrisiko bleibt immer
  • Die aktive Mitarbeit des Patienten bei bestimmten Behandlungsschritten ist nicht möglich

Gerade weil die Vollnarkose recht aufwendig ist, stellt sich natürlich die Kosten-Nutzen-Frage. Bei einer simplen Voruntersuchung oder einem kleinen Eingriff ergibt sie aus Expertensicht wenig Sinn – doch die Angst des Patienten bleibt. In solchen Fällen sind auch Sedierungen mit Lachgas möglich. Dabei werden die Patienten nicht in den Tiefschlaf versetzt, sondern in einen Dämmerzustand. Ihre Muskeln sind in der Dämmerschlaf-Narkose entspannt, die Schmerzrezeptoren ausgeschaltet. Sie bleiben jedoch ansprechbar. Allerdings befinden sie sich in einem „Mir doch egal“-Zustand, der sich leichter induzieren und auflösen lässt als eine Vollnarkose.

Warum ist die Vollnarkose beim Zahnarzt kein Standard?

Es klingt hervorragend, die Angst vor dem Zahnarzt einfach zu verschlafen und anschließend mit einem gesunden Zahnapparat wieder aufzuwachen. Schon deshalb suchen viele Patienten häufig nach einer Praxis, die diese Narkosen anbietet. Oft werden sie jedoch nicht fündig. Der Grund dafür ist nicht, dass die Ängste der Patienten nicht ernst genommen werden. Der Grund ist vielmehr, dass bei jeder Vollnarkose ein Restrisiko für den Patienten bleibt und die Behandlungen insgesamt aufwendiger werden. Außerdem sind die Alternativen in den meisten Fällen wesentlich effizienter und sinnvoller für die Patienten. Die Kosten einer Vollnarkose steigen analog zur Behandlungsdauer, den körperlichen oder gesundheitlichen Einschränkungen des Patienten und der Arbeitszeit des Anästhesisten.

Dieser Fachexperte gehört nicht zur typischen Grundausstattung einer Zahnarztpraxis, er muss meist extern angefordert werden. Ohne verfügbaren und vertrauensvollen Anästhesisten darf die Narkose gar nicht durchgeführt werden. Somit entsteht schon hier ein höherer Abstimmungsbedarf, der sich auf den Behandlungsplan auswirken kann. Außerdem ist die lokale Betäubung hoch wirksam und bei den üblichen Behandlungen der normalen Zahnarztroutine schlichtweg die klügere Wahl. Um ein Loch zu säubern und zu füllen oder eine Wurzelbehandlung durchzuführen, reicht eine klug gesetzte Betäubung aus, um die Behandlungen vollkommen beschwerdefrei durchzuführen. Sie sind anschließend sofort wieder fit, nicht benommen und spüren in den meisten Fällen auch keine Nach- oder Nebenwirkungen.

Schlussendlich ist die gesamte Zeit, die Sie in der Zahnarztpraxis verbringen, wesentlich kürzer. Kleiner Pieks, Behandlung, fertig – bei einer routinemäßigen Vollnarkose würde sich die Zeit schon wegen der Vorarbeiten, der Kontrollen während der Narkose und der Nachbehandlung dramatisch erhöhen. Dann wären die meisten Zahnärzte nur noch in der Lage, ein paar Patienten täglich anzunehmen. Bis Sie also einen dringend benötigten Termin bekämen, würden Monate vergehen.

All das ist aber aufgrund moderner lokaler Betäubungsmethoden und der Expertise guter Zahnärzte schlichtweg nicht nötig. Darum sollte die Vollnarkose, so gut sie in der Theorie klingt, eine Ausnahme bleiben, die für besonders tiefgehende Eingriffe oder eben ausgewiesene Angstpatienten vorbehalten ist. Aber auch in diesem Fall gilt eine wichtige Einschränkung: Eingriffe unter Vollnarkose packen das Problem sicher nicht an der Wurzel, denn die Angst bleibt bestehen. Außerdem darf der Tiefschlaf nicht zu oft eingesetzt werden, da er den Körper sehr belastet. Es muss also ein umfassenderer Weg gefunden werden, sich mit der Dentophobie auseinanderzusetzen. Und die Zahnarztpraxis des Vertrauens ist dabei ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt.

Welcher Zahnarzt für Angstpatienten und ängstliche Menschen?

Tiefsitzende Ängste besiegen sich nicht von heute auf morgen und schon gar nicht direkt beim Auslöser einer Panik. Der Zahnarzt allein kann die Zahnarztphobie also sicher nicht heilen. Doch wir sind überzeugt, dass wir auf dem Weg zur Überwindung dieser Angst eine große Rolle spielen – ganz gleich, wie ausgeprägt diese ist. Vertrauen ist eines der wichtigsten Elemente. Wenn ein Patient zu unserer Expertise, unserem Einfühlungsvermögen und unseren Behandlungsmethoden Vertrauen aufbauen kann, so zeigen wir ihm, dass er bei uns nichts zu befürchten hat.

Deshalb spielen Aufklärung und Transparenz für uns als Ihr Zahnarzt mit einer Praxis in Koblenz genauso eine Rolle wie eine einladende Praxiseinrichtung, in der Sie sich wohlfühlen können. Wir wollen dem Zahnarztbesuch durch unser preisgekröntes Innenraumkonzept das „Klinische“ nehmen und Sie in einer Umgebung empfangen, die typische „Zahnarztelemente“ zugunsten ansprechenden Designs in den Hintergrund drängt. Außerdem stehen wir Ihnen zu wirklich jeder Frage rund um die Behandlungen Rede und Antwort. Je genauer Sie wissen, was wir tun, desto geringer ist die Angst vor dem Unbekannten.

Wenn Sie offen ansprechen, dass Sie Angst haben, können wir Ihnen sofort sagen, was wir dagegen unternehmen können und welche Möglichkeiten der Behandlung Sie haben. Oft reicht es für Patienten schon zu wissen, welche „Sicherheitsnetze“ ihnen zur Verfügung stehen, sollte sich ihr Gemütszustand verschlimmern.

Da auch wir immer wieder von Angstpatienten angefragt werden, ob wir auch eine Behandlung unter Vollnarkose anbieten, haben wir uns externe Experten für diese Leistung herangeholt. So können wir Ihnen den ersten Schritt Richtung Zahngesundheit erleichtern und wollen gemeinsam mit Ihnen daran arbeiten, dass Sie nach und nach immer mehr Vertrauen in die moderne Zahnmedizin finden.

Muss ich mich als Angstpatient „ausweisen“?

Niemand gibt gern Schwächen zu. Doch wenn Sie eine diffuse oder konkrete Angst vor Zahnärzten verspüren, können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden. In einer Beratung können wir meist sehr schnell evaluieren, welche Ängste bei Ihnen vorherrschen und wie wir diesen begegnen können. Sollten Sie unter die Definition eines Angstpatienten fallen und die typischen Symptome an sich beobachten, dann raten wir dazu, einen Psychologen aufzusuchen. Dieser kümmert sich nicht nur um die langfristig erfolgreiche Behandlung dieser psychischen Störung. Er stellt auch die Bescheinigung Angstpatient aus. Nur mit diesem schriftlichen Nachweis der psychischen Beeinträchtigung sind Krankenkassen bereit, mehr von den Zahnarztkosten zu übernehmen und zum Beispiel die Vollnarkose zu zahlen. Mit diesem Nachweis kommen Sie am besten auch zu uns, denn so können wir von Anfang an besonders einfühlsam auf Ihren besonderen Umstand eingehen.

Sie können sich immer sicher sein, dass wir Ihre Diagnose und Ihre Ängste verstehen und bei unseren Behandlungen berücksichtigen.

Was hilft gegen die Zahnarztangst? 3 Tipps aus der Praxis

Obwohl jede Dentophobie unterschiedlich ausgeprägt ist und nicht immer die gleichen Ursachen hat, so gibt es doch grundsätzliche Wege, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Bei Fragen zu den einzelnen Schritten lohnt es sich, einen Experten für psychologische Störungen anzusprechen. Darüber hinaus gilt: Stellen Sie sich Ihrer Angst – in wohldosierten Schritten:

  1. Sprechen Sie Ihre Ängste aus

Ob bei uns als behandelnder Zahnarzt, im Gespräch mit der Familie oder Freunden, durch das Suchen nach Informationen im Internet: Wenn Sie merken, dass Ihre Angst vor dem Zahnarzt über das typische Maß hinaus geht und Ihre Zahngesundheit unter Ihrer Ablehnung leidet, sollten Sie sich dieser Tatsache aktiv stellen. Wer vor sich selbst zugibt, dass ihn Ängste behindern, kann sich mit diesen Einschränkungen wesentlich besser auseinandersetzen. Schon das Ansprechen des Problems hilft oft, den Kopf für den nächsten Schritt bereit zu machen.

  1. Suchen Sie sich professionelle Hilfe

Wegen Zahnarztangst zum Psychologen? Was auf den ersten Blick übertrieben klingen mag, ist auf den zweiten Blick in den meisten Fällen der beste Weg zur Überwindung. Ein Psychologe bzw. Psychotherapeut deckt die Ursachen auf und findet Therapieformen, die kurz- und langfristig helfen können. So gibt er Ihnen zum Beispiel aktive Entspannungsmethoden an die Hand, die das Aufkommen einer Panikattacke verhindern. Damit umgehen Sie die aufwendige Vollnarkose und können die Behandlung auch mit einer lokalen Anästhesie durchstehen.

  1. Vertrauen Sie auf Begleitpersonen

Selbst mit den erprobtesten Entspannungsmethoden ist der wichtigste Schritt – der Termin beim Zahnarzt – kein leichter. Ziehen Sie eine Person ins Vertrauen, die Ihnen aktiv zur Seite steht und mit Ihnen gemeinsam den Termin für die Verhandlung vereinbart und als Sicherheitsanker mitkommt. Wenn Sie wissen, dass ein vertrauensvoller Mensch ganz in der Nähe ist, fühlen Sie sich auf dem Behandlungsstuhl auch weniger ausgeliefert.

Wir bei dental-fit kümmern uns um jeden Patienten mit viel Einfühlungsvermögen, Kompetenz und Erfahrung. Sollten Sie Angst vorm Zahnarzt haben und erste Informationen einholen wollen, können Sie uns jederzeit in unserer Zahnarztpraxis in Koblenz kontaktieren oder ein Beratungsgespräch vereinbaren.