Geht es um das Thema Zahnersatz, stellt sich für viele Patienten meist die Kostenfrage. Und hier sind Zahnimplantate auf den ersten Blick häufig die preisintensivste Lösung. Allerdings sollten Sie Ihre Kalkulation von hinten aufzäumen. Denn in Sachen Lebensdauer und Haltbarkeit sind Zahnimplantate anderen Alternativen häufig haushoch überlegen. Wir machen die Rechnung einmal auf und zeigen Ihnen, warum Implantate auf lange Sicht günstiger sind und wodurch die Haltbarkeit beeinflusst wird.

Mit dem richtigen Zahnersatz Kosten senken

Zahnimplantate bestehen aus einer hochwertigen Titan-Schraube, die fest im Kieferknochen verankert wird, dort einwächst und anschließend den eigentlichen Zahnersatz in Form einer Implantatkrone oder einer implantatgetragenen Brücke trägt.

Im Gegensatz zur klassischen Brücke, die an gesunden Nachbarzähnen befestigt wird, steht das Implantat also für sich – genau wie ein natürlicher, gesunder Zahn. Gerade dieser Unterschied spielt eine große Rolle, wenn Sie Zahnersatz Kosten kalkulieren.

Bei jeder herkömmlichen Brücke steigt die Gefahr, dass an den Nachbarzähnen Schäden entstehen, die wiederum die Ausbreitung von Karies oder Parodontitis begünstigen. Und dies würde Behandlungen nach sich ziehen, die Geld und Zeit kosten.

Außerdem kommen Zahnimplantate auch dort infrage, wo andere Lösungen schlichtweg unrentabel oder zu risikoreich wären: etwa, wenn die Lücke besonders groß ist und mehrere Zähne ersetzt werden müssen.

Wichtigster Kostenfaktor ist jedoch die Tatsache, dass ein Zahnimplantat in der Regel länger als andere Prothesen oder Ersatzlösungen hält. Denn die Titan-Schraube funktioniert im Grunde wie eine Zahnwurzel, die dem Zahnersatz Stabilität und Haltbarkeit schenkt. Außerdem verhindert sie, dass sich die Knochensubstanz in der Lücke zurückbildet, wie es bei Brücken und Co. der Fall sein kann.

Nicht zuletzt besteht die Implantatkrone bei dental-fit aus hochwertiger Keramik – ein Material, das besonders langlebig und auch noch ästhetisch ansprechend ist.

Wenn Sie sich für ein hochwertiges Zahnimplantat entscheiden, investieren Sie als in die Zukunft Ihrer Zahngesundheit: Es hält unter günstigen Bedingungen praktisch so lange wie natürliche Zähne. Es reduziert den Folgeaufwand durch Zahnerkrankungen und überzeugt mit einer hohen Lebensqualität.

So amortisiert sich das Zahnimplantat vor allem auf lange Sicht wesentlich besser als herkömmlicher Zahnersatz. Wenn Sie zudem eine passende Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben, lassen sich die Kosten für Zahnersatz deutlich senken.

Welche Faktoren bestimmen die Haltbarkeit von Zahnimplantaten?

Jedes Zahnimplantat, das wir Ihnen bei dental-fit einsetzen, benötigt eine sogenannte Einheilungsphase. In diesem Zeitraum verwächst die Titan-Schraube mit dem umliegenden Gewebe zu einer festen und stabilen Einheit.

Dieser Zeitraum unterscheidet sich je nach Patient, ist aber einer der ersten und wichtigsten Faktoren dafür, dass Ihr Implantat lange hält. Denn gelingt die Einheilung, wird die Schraube zum Zahnwurzel-Ersatz, den so schnell nichts erschüttern kann.

Genau deswegen legen wir auf diese Phase auch besonderen Wert und gehen den nächsten Schritt auf dem Weg zum Zahnersatz erst dann, wenn sie rundum abgeschlossen ist. Das zahlt sich aus:

Läuft die Einheilung rund, haben Zahnimplantate bei entsprechender Pflege und Kontrolle nach zehn Jahren normaler Nutzung noch eine Haltbarkeit von rund 90 Prozent.

Dieser Wert ist allerdings noch lange nicht der Maßstab! Denn das Ziel ist es, dem Zahn eine praktisch lebenslange Haltbarkeit zu schenken.

Dafür braucht es eine sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige Nachsorge-Untersuchungen, in denen wir das Zahnimplantat und das umliegende Gewebe auf Schäden oder Entzündungen kontrollieren.

Neben diesen äußerlichen Faktoren gibt es jedoch auch einige körperliche Voraussetzungen, die Einfluss auf die Haltbarkeit des Implantats haben.

Welche körperlichen Voraussetzungen bestimmen die Haltbarkeit von Zahnimplantaten?

Damit die Implantat-Schraube stabil verwächst, braucht es einen entsprechenden starken und dicken Kieferknochen. Das ist leider nicht bei allen Patienten der Fall. Dann muss im ersten Schritt ein Knochenaufbau durchgeführt werden, um die Haltbarkeit des Implantats zu gewährleisten. Allerdings kann ein solcher nachträglicher Aufbau die Lebensdauer immer etwas reduzieren. Ist der Knochen jedoch stark und dick genug, steigt die Belastungsfähigkeit des Implantats quasi parallel zur Knochenqualität.

Das heißt indes nicht, dass wir bei einer optimalen Kiefersituation automatisch zu größeren, längeren und dickeren Implantaten greifen, die noch mehr Belastung aushalten. Wir kümmern uns vielmehr darum, das optimale Implantat zu finden, damit die Durchblutung des Gewebes weiterhin reibungslos läuft. Denn nur so stellen wir sicher, dass der Knochen und das Gewebe auch auf lange Sicht gesund und stark bleiben.

Diese Faktoren potenzieren sich, je größer die Lücke ist, die mit einer implantatgetragenen Brücke geschlossen werden soll. Schließlich steigt hier die Belastung für jede einzelne Titan-Schraube und wir müssen bei der Knochenbeurteilung etc. noch umsichtiger ans Werk gehen.

Auch Nebenfaktoren wie die Zahnfleischsituation, der Nervenverlauf und die Zahnposition können einen Einfluss darauf haben, wie wir das Zahnimplantat auswählen und befestigen können – und dies wiederum bestimmt ebenso die Haltbarkeit.

Der Körper ist sowieso ein eng verwobenes Gebilde. Deswegen überrascht es nicht, dass auch Krankheiten, die auf den ersten Blick nichts mit dem Kiefer zu tun haben, Einfluss auf die Lebensdauer des Implantats nehmen.

Bei allen Erkrankungen, die den Stoffwechsel betreffen oder die Reaktion des Körpers auf das Implantat beeinflussen, müssen wir genauer hinschauen. Grundsätzlich heißt dies zwar nicht zwingend, dass sie auf ein Implantat verzichten sollten, doch die Haltbarkeit kann darunter leiden.

Was kann ich tun, um die Haltbarkeit meines Implantats zu erhöhen?

Auch wenn es viele Faktoren gibt, auf die Sie als Patient kaum Einfluss haben, so spielen Sie beim Erhalt Ihres Zahnimplantats doch eine immense Rolle. Und zwar nicht erst nach dem Eingriff, sondern schon auf dem Weg dahin.

  1. Lassen Sie sich beraten und gönnen Sie sich die Bedenkzeit

Zwar hat die umsichtige Beratung zum Thema Zahnimplantate an sich mit der Haltbarkeit wenig zu tun. Dennoch legen wir großen Wert auf diesen Schritt. Denn nicht jede Lösung ist für jeden Patienten die richtige Wahl. Nur, wenn Sie alle Informationen zu Ihren Optionen haben, wissen Sie auch im Vorfeld genau, was Sie von Ihrem Zahnimplantat in Ihrem speziellen Fall erwarten können. Nur so treffen Sie eine informierte Entscheidung, die alle möglichen Risikofaktoren, Kosten und Erwartungen einschließt.

  1. Lassen Sie sich checken und beseitigen Sie Einflussfaktoren

Wie wichtig körperliche Voraussetzungen für die komplikationslose Einheilung des Implantats sind, haben wir bereits festgehalten. Darum sollten Sie im Vorfeld bei Spezialisten in Erfahrung bringen, ob bestimmte Risikofaktoren wie Herz-Kreislaufprobleme oder Stoffwechselstörungen vorliegen. Je nach Schwere und Einflussbereich können diese Informationen für unsere Arbeit und das Einbringen des Implantats entscheidend sein. Sollte sich herausstellen, dass in Ihrem Fall ein Implantat nicht die richtige Lösung ist, finden wir gemeinsam mit Ihnen Alternativen für den Zahnersatz.

Um Risikofaktoren im Kiefer kümmern wir uns. Entzündungen an anderen Zähnen, am Zahnfleisch oder in der Mundschleimhaut bringen wir unter Kontrolle, bevor wir den ersten Schritt in Richtung Zahnimplantat gehen. Dies ist zwingend erforderlich, um die optimale Einheilung des Implantats zu gewährleisten. Wiederum gilt: Erst, wenn diese Beschwerden abgeklungen sind bzw. kein Risiko mehr darstellen, geht es mit der Behandlung weiter.

  1. Optimieren Sie die Mundhygiene

Was für gesunde Zähne gilt, gilt auch für Zahnersatz: Pflegen Sie ihn mit Umsicht und Sorgfalt. Dazu gehört die tägliche Mundhygiene genauso wie die professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis. Hier erlernen Sie mit der Solo Prophylaxe zudem ein revolutionäres Reinigungskonzept, das auch bei Implantaten die so wichtigen Zahnzwischenräume in den Fokus nimmt.

  1. Gehen Sie zu Kontrollterminen

Jeder Patient mit einem Zahnimplantat sollte sich regelmäßigen Kontrolluntersuchungen unterziehen. Dabei überprüfen wir insbesondere, ob das Implantat weiterhin vom Körper perfekt angenommen wird, ob der Sitz immer noch stimmt und ob die Implantatkrone einwandfrei ist.

  1. Sparen Sie sich den Glimmstängel

Schlechte Nachricht für alle Raucher: Jede Zigarette senkt die Haltbarkeit Ihres Implantats erheblich. Denn Nikotin und die anderen Giftstoffe blockieren die Durchblutung und können so dafür sorgen, dass das Gewebe um das Implantat an Substanz verliert.

  1. Suchen Sie uns bei Problemen sofort auf

Zu fest zugebissen oder ein ungutes Gefühl in der Implantat-Gegend? Dann schauen Sie am besten direkt bei uns in der Zahnarztpraxis in Koblenz vorbei. Ein gutes Zahnimplantat ist nicht nur so haltbar wie ein normaler Zahn, es macht sich auch genauso wenig bemerkbar.

Ändert sich das, muss dahinter kein größeres Problem stehen. Aber manchmal ist ein plötzliches ungutes Gefühl auch ein frühes Warnzeichen, dass wir beim Implantat noch einmal nachschauen sollten. Je früher Sie handeln, desto schneller ist die Ursache beseitigt.

Dental-fit ist Ihr Ansprechpartner für modernen Zahnersatz

Abseits dieser Vorsichtsmaßnahmen müssen Sie sich allerdings kaum um Ihr Zahnimplantat Gedanken machen. Denn gerade das ist der große Vorteil bei dieser modernen Form des Zahnersatzes: Er ermöglicht Ihnen ein entspanntes, normales Leben, das sich nicht ständig um die Frage dreht, ob mit Ihrem Zahnersatz alles in Ordnung ist.

Kommen doch Fragen auf oder wünschen Sie erst einmal eine Beratung zu diesem Thema, stehen wir Ihnen natürlich jederzeit persönlich zur Seite.

Ihre Zahnarztpraxis in Koblenz