In allen Lebens- und Arbeitsbereichen hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Obwohl viele Arbeitsschritte beim Zahnarzt von Natur aus Handarbeit sind, geht auch unsere Praxis den Weg in die Zukunft. Gerade bei der Planung, Vorbereitung und dem Einsetzen von Zahnersatz profitieren unsere Patienten von einem digitalen Workflow. Denn durch modernste Technik wird abdruckfreies Arbeiten möglich. Was das bedeutet und welche Vorteile Sie davon haben, erklärt dieser Ratgeber.

1.    Abdruckfreies Arbeiten nutzt alle Möglichkeiten der digitalen Technik

Einfach erklärt planen und fertigen wir Ihren Zahnersatz bei dental-fit in Koblenz inzwischen auch vollkommen digital. Wir scannen Ihr Gebiss mit einer präzisen Kamera, erstellen daraus ein detailliertes 3D-Modell und leiten diese Daten an unser hauseigenes Labor weiter.

Dort kommt wiederum digitale Hi-Tech zum Einsatz, um präzisen und besonders farbtreuen Zahnersatz herzustellen. Ohne Umwege über externe Dienstleister oder ungenaue physische Abdrücke.

Dieses digitale Verfahren wird CEREC oder CEramic REConstruction Technologie genannt. Und sie birgt nicht nur immense Vorteile für unsere Patienten.

Sie ist auch ein praxistauglicher Ausdruck dafür, dass sich dental-fit in Sachen Zahnmedizin auf dem neuesten Stand befindet. Tatsächlich ist der digitale Workflow inzwischen etablierter Standard in allen medizinischen Bereichen, doch wird er noch längst nicht überall umgesetzt.

Darum können Sie als Patient schon am Faktor abdruckfreies Arbeiten erkennen, wie modern und fortschrittlich die Zahnarztpraxis Ihrer Wahl ist.

2.    Mit abdruckfreiem Arbeiten geben wir wortwörtlich den Löffel ab

Bevor die Digitalisierung in den Zahnarztpraxen Einzug hielt, war das passgenaue Fertigen von Zahnersatz immer eine Frage aufwendiger Vorbereitungen, die nicht ohne Fehlerquellen auskamen.

Grundlage dafür ist die Abformung, bei der das Gebiss mittels Abformlöffel, Abformmasse und anschließendem Ausgießen des Negativabdrucks als Positivmodell abgebildet werden soll. Einer der Knackpunkte dabei ist es, nicht nur den passenden Abformlöffel für eine bestimmte Kiefersituation zu finden. Noch wichtiger ist das Abformmaterial, das anschmiegsam vor dem Aushärten und widerstandsfähig danach ist. Dieser chemisch-physikalische Widerspruch wurde bei modernen Materialien zwar gut aufgelöst, doch optimal ist kaum eine Lösung.

Denn jedes Abformmaterial verändert während des Übergangs von flexibel zu fest immer sein Volumen, was bereits in geringstem Maße zu kleineren Ungenauigkeiten beim Abdruck führen kann. Und schon die kleinste Ungenauigkeit kann sich später in Ihrem Kiefer unangenehm bemerkbar machen – weil der Zahnersatz nicht optimal sitzt.

Mit dem Wechsel vom physikalischen Abdruck zum digital-optischen Abbild können wir in unserer Praxis den Abdrucklöffel einfach abgeben und so all die chemisch-physikalischen Fehlerquellen vom ersten Schritt der Behandlung an ignorieren.

3.    Ein vollständiger digitaler Workflow – nicht nur ein halber

Knackpunkt bei der Nutzung digitaler Technik ist immer die Umwandlung von digitalen Daten in analoge Modelle oder letztendlich den fertigen Zahnersatz. Und bei dieser Umwandlung gehen umso mehr Daten bzw. Informationen verloren, je früher bzw. häufiger auf analoge Methoden zurückgegriffen werden muss. Schließlich heißt Übersetzung auch immer, dass etwas vom ursprünglich „Gesagten“ auf der Strecke bleibt.

Darum ist es ein immenser Vorteil für Patienten, wenn wirklich jeder Schritt auf dem Weg zum Zahnersatz digital umgesetzt wird. Schauen wir uns diese Schritte im Einzelnen an:

Digitaler 3D-Scan vs. Klassischer Abdruck

Erster Schritt auf dem Weg zum Zahnersatz ist es immer, sich ein genaues Bild davon zu verschaffen, welche individuellen Anforderungen dieser Ersatz erfüllen muss. Klassischerweise würde ein Abdruck von der Patientenmundhöhle bzw. dem Gebiss genommen werden, um diese substanziellen Informationen zu erhalten.

Dieser Abdruck ist zwar recht präzise, doch liegt es in der Natur der Abdruckmasse, dass dabei Ungenauigkeiten auftreten können. Denn beim Aushärten etc. können (wenn auch minimale) Abstraktionseffekte auftreten. Mit anderen Worten: je nach Druck oder Aufbisskräften kann sich der Kiefer an manchen Stellen zu stark, an anderen Stellen etwas zu schwach in der Masse verewigen. Auch sehr kleine Details an Zahnfleisch oder Kiefer gehen zwangsläufig verloren.

All diese Probleme umgeht ein moderner, optischer 3D-Scan von vornerein. Hier tastet die Linse unserer handlichen intraoralen Kamera das Areal ohne physischen Kontakt ab und ist auch in der Lage, kleinste Unebenheiten oder Eigenheiten aufzunehmen. Von Abstraktionseffekten oder Abdruckfehlern kann hier also keine Rede sein. Zudem können wir ungenaue Aufnahmen einfach löschen und schnell ein neues Bild aufnehmen. Ein physischer Abdruck müsste vollständig neu durchgeführt werden.

Darum ist digitales Arbeiten nicht nur komfortabler, es ist auch wichtig für den nächsten Schritt im Workflow.

Digitale Zusammenführung vs. Einscannen des Abdrucks

Die Weiterverarbeitung der Abdruckinformationen per Software ist bereits wesentlich weiter etabliert als das digitale Erfassen der Informationen selbst. Darum ist es immer unumgänglich, einen physischen Abdruck einzuscannen, um die Informationen in die digitale Sprache einer Software für die Zahnersatzgestaltung zu übersetzen.

Es liegt auf der Hand, dass dieses Einscannen des klassischen Abdrucks zwar an sich präzise erfolgen würde, doch arbeitet der Scanner in diesem Fall zwangsläufig mit einem informationsärmeren Modell. Muss hingegen nur das bereits vollständige 3D-Bild in der Software zusammengeführt werden, erfolgt dabei kein Informationsverlust. Es geht also mit 100 Prozent in den nächsten Schritt.

Virtuelle Zahnersatzplanung

Spätestens in diesem Punkt macht sich ein vollständiger digitaler Workflow bezahlt. Denn in der leistungsstarken Software können wir Zahnärzte zusammen mit unserem Zahntechniker die Zahnersatzplanung virtuell vorwegnehmen.

Mögliche Übersetzungsfehler werden vollständig eliminiert, individuelle Ansprüche an Ihre Kronen, Brücken oder Prothesen bis ins kleinste Detail integriert und alle Ansprüche an modernen Zahnersatz einbezogen – und das bis in die Nanoebene.

Digital optimierter Zahnersatz

Was digital optimal geplant wurde, sollte auch digital optimal umgesetzt werden. Dafür stehen in unserem Labor Hi-Tech-Apparaturen, die den gewünschten Zahnersatz umsetzen können und von unseren Dentaltechnikern mit viel Erfahrung und Wissen genutzt werden. Diese sind im Team mit unseren Ärzten dann auch für ein erstklassiges Finish verantwortlich, das Ihren Zahnersatz aus dem Digitalen zurück ins reale Leben holt – und zwar mit hohem Komfort und ansprechender Ästhetik.

Sie sehen also: Ein vollständiger digitaler Workflow ist die beste Voraussetzung, um Zahnersatz mit wirklich allen Informationen umzusetzen – und nicht auf dem Weg dahin mit (wenn auch minimalen) Abweichungen rechnen zu müssen.

4.    Mehr Komfort beim abdruckfreien Arbeiten

Die digitalen Vorteile des abdruckfreien Arbeitens sind für den Patienten nicht erst dann spürbar, wenn der Zahnersatz passgenau und störungsfrei eingesetzt wurde und sich die Lebensqualität dadurch erhöht.

Die Vorteile beginnen bereits am Anfang der Behandlung. Ein physischer Abdruck ist stets mit Unannehmlichkeiten verbunden. An erster Stelle steht dabei der Würgereiz, den die Abdruckschiene nebst Abdruckmasse verursachen kann. Da es eine gewisse Zeit dauert, bis der Abdruck fertig bzw. die Masse trocken ist, kann sich dieser Würgereflex steigern. Doch wo eine Schiene nicht nötig ist, gibt es auch nichts zu Würgen.

Außerdem ist ein 3D-Scan schneller erledigt. Typische Abbindezeiten, in denen der Patient untätig und unkomfortabel auf dem Zahnarztstuhl ausharren muss, entfallen. Nicht zuletzt kommt es hier auch wesentlich seltener vor, dass die Prozedur wiederholt werden muss. Wie schon anklang, braucht es Präzision und eine gewisse Patientendisziplin, um einen brauchbaren Abdruck zu erhalten.

Wenn diese Präzision und Disziplin von der Kamera übernommen wird, sinkt die Notwendigkeit einer Wiederholung erheblich. Und selbst wenn das passieren sollte: Der zweite Durchgang ist ebenso schnell und komfortabel erledigt wie der erste.

5.    Auch Allergiker profitieren vom abdruckfreien Zahnersatz

Die Mundhöhle mit ihrer Schleimhaut ist für viele Allergiker ein sensibles Pflaster. Denn Allergene (ebenso wie Bakterien oder andere Mikroorganismen) haben es hier besonders leicht, in den Körper einzudringen und so allergische Reaktionen auszulösen. Außerdem können kleine Mengen des klassischen Abformmaterials verschluckt werden.

Typische Materialien sind Alginat (auf Algenbasis), Silikon und andere Substanzen, die einen möglichst geringen Widerstand gegen das Verformen haben und deswegen ausreichend präzise Abdrücke ermöglichen. Gerade gegen Silikon bestehen jedoch häufig Allergien, auch gegen andere Materialien ist nicht jeder Patient gleichgut resistent.

Nun ist es keine Schwierigkeit für den Zahnarzt, Alternativen zu bekannten Allergenen für den Patienten zu finden. Doch manche Patienten kennen ihre Allergien gar nicht genau. Mit dem abdruckfreien Arbeiten umgehen wir diese Gefahrenquelle von vornerein.

6.    Abdruckfreies Arbeiten bedeutet mehr Ästhetik und ein höheres Wohlgefühl mit Zahnersatz

Am anderen Ende der Behandlungsabfolge zeigen sich die positiven Auswirkungen des abdruckfreien Arbeitens ebenfalls sehr deutlich. Denn was genau passt, fühlt sich wie ein natürlicher Zahn an – beziehungsweise macht sich einfach nicht bemerkbar.

Genauso begeistert sind Patienten von der ästhetischen Qualität eines digital gefundenen Zahnersatzes. Das bezieht sich nicht nur auf die ausnehmend natürliche Farbe, die sich optimal ins Gebiss einfügt. Es bezieht sich im Wesentlichen auch auf die Form. Gerade die Kronen von Zahnimplantaten können mit der digitalen Fertigung, die ihren Anfang beim abdruckfreien Kartografieren nimmt, sehr individuell angepasst und ausgesucht werden. Gleiches gilt natürlich auch für Brücken, Inlays und Co.

Wenn die Form stimmt, sieht man dies sofort – oder eben gerade nicht. Der Zahnersatz gibt sich nicht als solcher zu erkennen und reiht sich praktisch unsichtbar in das Gebiss. Er sieht nicht nur nicht wie ein Fremdkörper aus, er fühlt sich natürlich auch nicht so an.

7.    Unkomplizierter Zahnersatz in nur einer Sitzung ist möglich

Wenn wir von Zahnersatz reden, meinen wir damit Brücken, Kronen, Prothesen oder Inlays – also grob gesagt alles, was oberhalb des Zahnfleisches als Zahnsubstanz zu sehen ist. Und diesen Zahnersatz können wir in vielen Fällen bereits direkt in einer Sitzung für Sie vermessen, erstellen und einsetzen.

Hier zeigt sich besonders, warum ein Inhouse-Zahnlabor mit entsprechender digitaler Technik ein unumstößliches Qualitätsmerkmal für eine moderne Zahnarztpraxis ist. Mithilfe der 3D-Kamera erfassen wir die Messdaten etwa für die Überkronung sehr genau und der Computer erstellt daraus direkt ein dreidimensionales Modell. Wir müssen mit Erfahrung nur noch nachjustieren und anpassen. Diese Feindaten erhält unser Zahntechniker im Labor und er kann sich direkt an die Arbeit machen.

Dafür setzen wir auf moderne CAD-bzw. CAM-Geräte. CAD bedeutet computer-aided design und ist in der Industrie und Präzisionsfertigung inzwischen praktisch alternativloser Standard. Dabei wird das 3D-Modell computergestützt für die Fertigung vorbereitet, bevor es mit computer-aided manifacturing (CAM) als physisches Produkt konstruiert wird. Auch damit verringert sich wiederum der Informationsverlust durch die Umwandlung von digital in analog.

In unserem Fall nutzen wir die Technik, um einen „Zahnersatz-Rohling“, den wir für Sie ausgewählt haben, zu individualisieren und detailgenau an Ihr Gebiss anzupassen. Dabei spielt natürlich immer noch die Erfahrung und Professionalität unserer Zahntechniker eine entscheidende Rolle. Schließlich setzt der Computer nur um, doch kann er kaum mit Erfahrungswerten und menschlicher Intuition bewerten und nachjustieren.

Allerdings senkt die Computerunterstützung bzw. CAD-Fertigung den zeitlichen Aufwand erheblich. Und das merken Sie als Patient sofort.

Zum Beispiel auch, wenn Sie Überbrückungsphasen bei aufwendigeren Behandlungen nicht mit einer sichtbaren Lücke im Zahn verbringen müssen. Wir können einen temporären Zahnersatz für Sie fertigen, der eine Lücke optisch schließt und außerdem für die geringe Nutzungsdauer auch stabil genug ist. Und das erledigen unsere Zahntechniker je nach Arbeitsaufkommen auch während sich die Zahnärzte noch um andere Behandlungsschritte kümmern.

Ob diese Expressfertigung in Ihrem speziellen Fall möglich und sinnvoll ist, klären wir natürlich immer individuell. Wir bemühen uns als moderne Zahnärzte in Koblenz stets, Vorteile moderner Technik an Sie weiterzugeben, behalten dabei jedoch immer das Patientenwohl im Auge. Natürlich spielt auch die Auslastung unserer Zahntechniker eine Rolle.

Doch weil wir uns lange Wege ins Zahnlabor sparen können und zusätzlich ohne den Zwischenschritt physischer Abdruck auskommen, geht alles rund um den Zahnersatz bei uns einfach schneller.

8.    Vor Überraschungen sicher – immer komfortabel

Abdruckfreier Zahnersatz ist auch in Sachen Nachsorge oder weitergehender Prophylaxe überaus sinnvoll. Wenn der Zahnersatz nicht ungefähr, sondern perfekt sitzt, können wir ihn auch so befestigen, dass zum Beispiel Zahnlücken nicht unnötig verengt werden oder der Dauerkontakt zwischen zwei Zahnoberflächen die Bildung typischer Zahnkrankheiten beschleunigt.

Oder einfacher gesagt: Wir gestalten den Zahn so, dass Sie ihn hervorragend pflegen, reinigen und gesund halten können. Außerdem sind Sie mit dem abdruckfreien Arbeiten schnell wieder auf der Höhe Ihrer Zahngesundheit. Schließlich braucht es weniger Sitzungen, in denen wir Problemen, die durch nicht optimal platzierten Zahnersatz verursacht werden, auf den Grund gehen müssen.

9.    Abdruckfreies Arbeiten ist ein positiver Kostenfaktor

Über die Vorteile abdruckfreien Arbeitens bei Zahnersatz gibt es praktisch nichts zu diskutieren. Und das wird spätestens klar, wenn Sie die Soll-Haben-Rechnung aufmachen. Je genauer und präziser Ihr hochwertiger Zahnersatz geplant wird, desto geringer werden die Folgekosten für weitergehende Behandlungen.

Das macht sich nicht nur aus finanzieller Sicht bezahlt, sondern auch in zeitlicher Hinsicht. Zahnersatz nach optimalem Maß bedeutet weniger Zeit auf dem Zahnarztstuhl, mehr Lebensqualität mit einem strahlenden Lächeln und kompromisslos langlebige Produkte, die seltener ausgetauscht oder angepasst werden müssen.

Abdruckfreies Arbeiten bei dental-fit – die Vorteile im Überblick

Wie immer bei dental-fit beraten Sie Ihre Zahnärzte in Koblenz gern umfassend zu den Vorteilen des abdruckfreien Zahnersatzes und geben Ihnen eine transparente Kostenkalkulation für Ihren speziellen Anspruch mit.

Nur so können Sie selbst entscheiden, welche Angebote Sie annehmen wollen. Die Pro-Argumente für abdruckfreien Zahnersatz sind jedenfalls umfassend und weitreichend:

  1. Absolute Zeitersparnis mit Anfertigung innerhalb eines Tages
  2. Digitale Datenerfassung, -weitergabe und -verarbeitung ohne Informationsverlust
  3. Detailgetreues Kieferabbild ohne Ungenauigkeiten oder Abstraktionseffekte eines physischen Abdrucks
  4. Schnelle und komfortable Datenerfassung bei der Behandlung
  5. Keine Würgereflexe, unkomfortable Wartezeiten oder allergische Gefahr
  6. Optimaler und individuell gefertigter Präzisions-Zahnersatz
  7. Schnellere Fertigung des Zahnersatzes dank digitalen Workflows und Inhouse-Zahnlabor
  8. Verkürzte Behandlungsdauer mit geringerem Nachsorgeaufwand und weniger Komplikationen
  9. Geringe Zusatzkosten bei enormen Zusatzvorteilen rund um Zahnersatz

Wenn Sie noch allgemeine Fragen dazu haben oder sich individuell genauer informieren möchten, vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin in unserer dental-fit Zahnarztpraxis in Koblenz.

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